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NLP Trainer

Richtlinien der  HANLP für NLP Trainer: 


Anforderungen:
NLP-Practitioner und NLP-Master, HANLP, oder lt. HANLP vergleichbare Abschlüsse.
Die HANLP unterscheidet nicht zwischen Trainer und Lehrtrainer!
Unsere Trainer sind als ausgebildete Fachkräfte als Lehrtrainer aktiv.
Ein Trainer ist üblicherweise in meist allen Berufsgruppen als qualifizierter Ausbilder zuständig!

Voraussetzung für die Anerkennung der Trainerausbildung ist, dass zwischen dem Beginn der Practitionerausbildung und dem Beginn der Trainerausbildung mindestens 2 Jahre liegen *oder* zwischen Beginn der Practitionerausbildung und dem Ende der Trainerausbildung mindestens 2,5 Jahre (30 Monate) liegen.

  
Dauer: 
Obligatorische Trainingszeit: 130 oder mehr Zeitstunden einschließlich Testing, die auf 18 oder mehr Tage zu verteilen sind, zuzüglich 15 Stunden Einzel- oder Gruppen-Supervision durch einen NLP-Trainer. Der Inhalt der Supervision ist ein vom jeweiligen Teilnehmer selbstorganisiertes Seminar.
Das Training wird von mindestens 2 NLP-Trainern konzipiert, die das Training gemeinsam oder wechselweise durchführen. 
 
Ab jeweils 10 Teilnehmern ist eine Assistenz-Person erforderlich, die über die Qualifikation eines NLP-Trainers verfügt. Eine Gruppe besteht aus mindestens sieben Teilnehmern.
Vor dem Trainingsbeginn sind dem HANLP die Informations- und Werbematerialien inkl. des Trainingsinhaltes vorzulegen.


Fähigkeiten des  Trainers und Kriterien für  die Evaluierung und Zertifizierung: 

- Rapportfähigkeiten, Fähigkeit zur Demonstration und zum Erklären von Techniken und Inhalten, zwischen Form und Inhalt wechseln können

- Professionelles Selbst-Management, emotionale Stabilität, Streß-Resistenz, Kompromiß- und Entscheidungsfähigkeit

- Verhaltensmäßige Kompetenz, NLP-Techniken und Methoden offen und verdeckt anzuwenden

- Integration der NLP-Grundannahmen auf Verhaltensebene in Gruppenkontexten

- Ökologisches Arbeiten mit einzelnen und Gruppen, utilisieren von Gruppenprozessen und Teilnehmerressourcen sowie Kompetenz in Gruppenführung und Konfliktmanagement

- Inhalte und Prozesse auf verschiedenen logischen Ebenen steuern

- Kenntnisse psychologischer und neurobiologischer Konzepte, psychotherapeutischer Methoden und gängiger Kommunikationsmodelle sowie deren Integration in das NLP-Modell


Mindestinhalte:  

- Präsentations-Design: Eröffnungs- und Abschlußrahmen setzen, formulieren von Zielen, Vergleich von Zielen und Ergebnissen, Informationsvermittlungsstile, methodische Planung von Präsentationen unter Berücksichtigung verschiedener Repräsentationssysteme, Meta-Programme, Lernstrategien; Chunking von Informationen und Erfahrungen, Nutzbarmachung von Fähigkeiten und Wissen über Kontexte und Zeit hinweg

- Pacing, Rapport und Leading von/mit Gruppen und einzelnen auf verschiedenen Ebenen und mit verschiedenen Methoden

- Herstellen einer das Lernen unterstützenden Atmosphäre

- Übungs-Design: Zieldefinition der Übung, offenes und verdecktes Lernen, Integration und Nutzen von schon Gelerntem, Trennung von Wahrnehmung und Bewertung bei Gruppenphänomenen, sinnesspezifisches Feedback für Gruppen und Gruppenprozesse, flexible Anpassung an die Fähigkeiten der Gruppe, Future pace der Lernergebnisse

- Anwendung visueller Präsentationstechniken

- Metaphorische Prozeßinstruktionen und Preframings

- Geben von Feedback auf verschiedenen Ebenen für Gruppen und einzelne

-  Interventionen mit einzelnen und Gruppen planmäßig, sowie proaktiv und reaktiv durchführen

- Störungen, Kritik, Ablehnung und problematische Verhaltensweisen von Gruppenmitgliedern utilisieren können

- Verdeckte Kommunikation zielorientiert anwenden

- Zielgerichtete Erweiterung des eigenen Modells von der Welt

- Mindestens zwei Präsentationen vor einer qualifizierten Gruppe mit mindestens sechs Teilnehmern

- länger als je 20 Minuten mit vorgegebenen Aufgaben und Feedback von der Gruppe und den Trainern


Hinweis: Das Anliegen der Trainerausbildung soll die grundlegende Vermittlung der NLP-Präsentations- Fertigkeiten sein. Dazu soll zwar aufbauend auf die Inhalte des Practitioner- und Master-Curriculums Bezug genommen werden, die Inhalte selbst sind allerdings weder Gegenstand des Trainer-Curriculums noch des abschließenden Testings.


Schriftliches Testing: 
Der obligatorische schriftliche Test überprüft die Vermittlung der Mindestinhalte und dient damit der Qualitätssicherung. Der Test soll zeigen, daß insbesondere die kognitiven Inhalte verstanden und integriert sind.
Die inhaltliche und formale Gestaltung des schriftlichen Testings liegt im Ermessen der Trainer.


Praktisches Testing: 
Die inhaltliche und formale Gestaltung des Testings liegt im Ermessen der Trainer und orientiert sich an den lebens- und berufspraktischen Erfahrungen der Teilnehmer.
Das praktische Testing ermöglicht dem Absolventen des Trainer-Curriculums, die verhaltensmäßige Integration der NLP-Trainings-Skills kongruent zu demonstrieren. 
 
 

 
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